Ausführliche Patienteninformation

MBST-Kernspin­Resonanz­Therapie

Was die Therapie ist, wie eine Behandlungsserie bei mir abläuft, was die Studien zeigen — und wo ihre Grenzen liegen. Seit November 2001 wende ich das Verfahren in meiner Praxis in Deggendorf an.

seit November 2001 in der Praxis 9 Sitzungen · je 60 Minuten nicht-invasiv, ohne Medikamente Selbstzahlerleistung
In einem Absatz

Die MBST-KernspinResonanzTherapie nutzt dasselbe physikalische Grundprinzip wie die Kernspintomographie (MRT) — allerdings nicht, um Bilder zu erzeugen, sondern um Energie in das behandelte Gewebe einzubringen. Ziel ist, Schmerzen zu verringern und die Beweglichkeit zu fördern. Die Behandlung ist nicht-invasiv und kommt ohne Operation, Spritzen und Medikamente aus; eine Sitzung dauert eine Stunde. Sie ersetzt weder eine notwendige Operation noch eine medikamentöse Behandlung — sie kann sie ergänzen.

Der Überblick

Kurz gesagt

Diese Seite ist für alle gedacht, die es genauer wissen wollen: Patientinnen und Patienten, die vor der Entscheidung stehen, und Kolleginnen und Kollegen, die sich einen Überblick über die Datenlage verschaffen möchten.

  • Was passiert: Das Gerät erzeugt im behandelten Bereich ein Kernspinresonanzfeld, das die Wasserstoffprotonen im Gewebe in Resonanz bringt. Die dabei aufgenommene Energie geben sie an das umliegende Gewebe ab.
  • Wie es abläuft: üblicherweise neun Sitzungen von je einer Stunde an aufeinanderfolgenden Werktagen. Sie bleiben angezogen, spüren nichts und können lesen, Musik hören oder schlafen.
  • Wobei ich sie einsetze: Arthrose, Osteoporose, Verletzungen von Muskeln und Sehnen sowie Knochen­ödeme/Durch­blutungs­störungen des Knochens.
  • Was sie kostet: in der Regel 990 Euro für die Serie, als Selbstzahlerleistung. Gesetzliche Kassen erstatten nicht.
  • Was ich nicht verspreche: einen garantierten Erfolg — den gibt es, wie bei fast allen Behandlungen in der Medizin, nicht.
Grundlagen

Was die Therapie ist

Das Verfahren wurde in Deutschland entwickelt und ist seit 1998 im praktischen Einsatz; die Geräte sind Medizinprodukte der MedTec Medizintechnik GmbH in Wetzlar, seit 1. August 2025 in Gießen. Ich arbeite seit November 2001 damit und gehöre zu denen, die diese Technik weltweit am längsten anwenden.

Derselbe Effekt, zwei verschiedene Ziele

Diagnostik

MRT

Im Kernspintomographen werden Wasserstoffprotonen im Gewebe angeregt. Ein Rechner liest das zurückkommende Signal aus und setzt daraus Schnittbilder zusammen. Das Gerät nimmt auf.

Therapie

MBST

Hier wird kein Bild berechnet. Genutzt wird allein der zweite Teil des Vorgangs: Die angeregten Protonen geben die aufgenommene Energie wieder an das umliegende Gewebe ab. Das Gerät gibt ab.

Weil unser Körper zu rund 70 Prozent aus Wasser besteht, ist Wasserstoff im Gewebe praktisch überall vorhanden — das ist die Voraussetzung dafür, dass sich dieser Effekt überhaupt nutzen lässt.

Auf das Gewebe abgestimmt

Für die verschiedenen Diagnosen gibt es unterschiedliche Behandlungsprogramme, die am Gerät eingestellt werden: Bei Arthrose sind die Sequenzen auf die Knorpelzellen ausgerichtet, bei Osteoporose auf den Knochen. Welches Programm zum Einsatz kommt, entscheide ich nach der Diagnose — deshalb steht am Anfang immer die Untersuchung und nicht das Gerät.

Nicht zu verwechseln mit der Magnetfeldmatte

Die Therapie wird häufig mit pulsierenden Elektromagnetfeldern (PEMF) in einen Topf geworfen, wie man sie von Magnetfeldmatten kennt. Physikalisch ist das etwas ganz anderes: Kernspinresonanz entsteht erst durch das Zusammenspiel von einem statischen Magnetfeld, einem modulierten Magnetfeld und einem gepulsten Hochfrequenzfeld, die exakt aufeinander abgestimmt sind. Die Autoren der Fachveröffentlichungen treffen diese Unterscheidung ausdrücklich.

Physik und Zelle

Das Wirkprinzip

Vereinfacht gesagt läuft die Behandlung in drei Schritten ab.

Schematische Darstellung des Wirkprinzips am MBST OpenSystem Eine Person liegt auf der Behandlungsliege. Über ihr steht der offene, blaue Applikatorbogen, der den behandelten Körperabschnitt umschließt; in seinem Inneren baut sich das Behandlungsfeld auf. Die Wasserstoffprotonen im Gewebe richten sich zunächst aus, werden dann von einem Hochfrequenzsignal ausgelenkt und geben die aufgenommene Energie anschließend an das umgebende Gewebe ab, das rechts vergrößert dargestellt ist. B0 MBST OpenSystem Knorpel- und Knochenzellen Wasserstoffprotonim Gewebe statisches Magnetfeld Hochfrequenzsignal
  1. Resonanz herstellen
  2. Energie aufnehmen
  3. Energie abgeben
Schematische Darstellung, kein Messbild. Gezeigt ist das MBST OpenSystem: Sie liegen eine Stunde lang bequem auf der Behandlungsliege, während der offene Applikatorbogen den behandelten Körperabschnitt umschließt — nach oben und zur Seite offen, ohne enge Röhre. Die Feldstärke liegt im Mittel bei 0,4 Millitesla, die Frequenzen bei 14 bis 17 Kilohertz — mehrere tausendmal schwächer als das Hauptfeld eines MRT-Gerätes. Größenverhältnisse, Zeitabläufe und Zellen sind zur besseren Verständlichkeit stark vereinfacht.

Resonanz herstellen

Im Behandlungsfeld erzeugt das Gerät ein statisches Magnetfeld, ein moduliertes Magnetfeld und ein darauf abgestimmtes Hochfrequenzfeld. Erst dieses Zusammenspiel schafft die Bedingungen für Kernspinresonanz.

Energie aufnehmen

Die Wasserstoffprotonen im behandelten Gewebe nehmen unter diesen Bedingungen Energie auf; ihre biophysikalischen Eigenschaften verändern sich dabei messbar.

Energie abgeben

Anschließend geben die Protonen diese Energie an das sie umgebende Gewebe zurück. Genau dieser Schritt ist der therapeutische Ansatz.

Was daraus folgen soll

Die Überlegung dahinter: Die eingebrachte Energie soll biophysikalische Prozesse in Zellen beeinflussen, deren Stoffwechsel durch Verschleiß, Alter oder Verletzung heruntergefahren ist. In Zell- und Tierversuchen wurde unter Kernspinresonanz unter anderem beobachtet:

  • eine gesteigerte Teilungsrate von Knorpel- und Knochenzellen (Temiz-Artmann et al., 2005)
  • Veränderungen im Kalziumhaushalt von Knorpelzellen (Steinecker-Frohnwieser et al., 2018)
  • ein verändertes Muster entzündungsbezogener Botenstoffe (Steinecker-Frohnwieser et al., 2021)
  • Einfluss auf den Energiestoffwechsel und die innere Uhr der Zelle (Thöni et al., 2022)
  • ein schnelleres Auswachsen von Nervenzellen in der Zellkultur (Mann et al., 2022)

Das sind Laborergebnisse. Sie erklären, warum die Therapie wirken könnte — sie belegen nicht, dass sie es in Ihrem Fall tut. Wie belastbar die Daten am Patienten sind, steht weiter unten.

In meiner Praxis

Anwendungsgebiete

Ich setze die Therapie vor allem bei diesen Beschwerdebildern ein:

Arthrose (Gelenkverschleiß)

Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Schulter und Fingergelenke. Ziel ist, Schmerzen zu lindern und Beweglichkeit und Belastbarkeit des Gelenks zu verbessern.

Osteoporose (Knochenschwund)

Unterstützung des Knochenstoffwechsels mit dem Ziel, die Knochendichte zu stabilisieren — häufig als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung.

Muskeln, Sehnen und Bänder

Nach Sport- und Unfallverletzungen sowie nach Operationen, wenn die Heilung Zeit braucht oder ins Stocken gerät. Ziel ist, Schmerzen zu lindern und die Belastbarkeit wiederherzustellen.

Knochen­ödeme/Durch­blutungs­störungen des Knochens

Zum Beispiel bei Knochenmarködem oder Knochennekrose. Ziel ist, die Durchblutung im betroffenen Bereich zu verbessern und die Belastbarkeit zurückzugewinnen.

Ob die Therapie in Ihrem Fall sinnvoll ist, ergibt sich erst aus Untersuchung, Befund und Vorgeschichte. Es gibt Situationen, in denen ich davon abrate — etwa wenn ein Gelenk so weit zerstört ist, dass nur noch ein Gelenkersatz weiterhilft, oder wenn zunächst eine andere Behandlung ansteht.

Schritt für Schritt

Ablauf einer Behandlungsserie

Vorher
  • Untersuchung, Diagnose und Sichtung Ihrer Befunde
  • Gegenanzeigen klären (Implantate, Schrittmacher, Schwangerschaft)
  • Aufklärung über Ablauf, Aussichten und Grenzen
  • Umfang und Kosten schriftlich vereinbaren
Während der Serie
  • neun Sitzungen von je einer Stunde an aufeinanderfolgenden Werktagen (z. B. Mo.–Fr. und Mo.–Do.)
  • Sie bleiben vollständig angezogen und sitzen oder liegen bequem
  • Lesen, Musik hören oder schlafen ist möglich; Stillhalten ist nicht nötig
  • die behandelte Körperregion bleibt im Behandlungsfeld
  • vor jeder Sitzung ausreichend trinken
Danach
  • keine Ausfallzeit — Sie gehen anschließend Ihrem Tag nach
  • den behandelten Bereich in den Wochen danach nicht überlasten
  • Verlaufskontrolle und gemeinsame Bewertung des Ergebnisses
  • bei Bedarf Auffrischung, meist mit weniger Sitzungen

Warum eine Serie und nicht eine einzelne Sitzung?

Eine einzelne Stunde reicht nach heutiger Erfahrung nicht aus, um Vorgänge im Gewebe nachhaltig anzustoßen. Die mehrfache Wiederholung in einem kurzen Zeitraum hat sich in den Untersuchungen als das wirksamere Schema erwiesen — deshalb liegen die Termine dicht beieinander.

Wann merke ich etwas?

Rund zehn Prozent meiner Patientinnen und Patienten bemerken schon während der Serie eine Linderung. Bei den meisten stellt sie sich innerhalb von sechs bis acht Wochen ein. Je nach Ausmaß der Schädigung ist ein vollständiges Verschwinden der Beschwerden möglich oder eine Teillinderung — es kommt aber auch vor, dass gar keine Wirkung eintritt. Eine Garantie gibt es, wie bei fast allen Behandlungen in der Medizin, nicht.

Datenlage

Was die Studien zeigen

Zur Kernspinresonanztherapie liegen klinische Untersuchungen an Patientinnen und Patienten sowie grundlagenwissenschaftliche Arbeiten vor. An einigen der klinischen Auswertungen habe ich selbst mitgearbeitet — ich kenne die Daten deshalb nicht nur aus der Zusammenfassung.

4.500+ausgewertete Verläufe in der multizentrischen Ein-Jahres-Befragung (2013)
103Patientinnen und Patienten in der Osteoporose-Auswertung über zwölf Monate (2016)
2001seit November jenes Jahres wende ich das Verfahren durchgehend an

Auswertungen mit meiner Beteiligung

Mit meiner Beteiligung

Mehr als 4.500 Verläufe, ein Jahr nachbeobachtet

Über zehn Jahre wurden an mehreren Zentren die Ergebnisse nach einer Kernspinresonanztherapie erfasst: Kniearthrose (2.770 Verläufe), Hüftarthrose (673), Sprunggelenksarthrose (420) und schmerzhafte Wirbelsäulenbeschwerden (655). Erhoben wurde vor der Behandlung sowie sechs bis acht Wochen, sechs Monate und zwölf Monate danach.

Ergebnis: Die Schmerzangaben waren bei allen vier Indikationen sechs Wochen nach der Behandlung deutlich niedriger und blieben bis zu zwölf Monate messbar reduziert; die Verbesserung bei Belastungs-, Bewegungs- und Ruheschmerz lag im Mittel bei rund 21 bis 50 Prozent. Eine Kontrollgruppe gab es nicht.

W. Kullich, J. Overbeck, H. U. Spiegel: One-year-survey with multicenter data of more than 4,500 patients with degenerative rheumatic diseases treated with therapeutic nuclear magnetic resonance. Journal of Back and Musculoskeletal Rehabilitation 26 (2013), 93–104. DOI 10.3233/BMR-2012-00362

Mit meiner Beteiligung

Knochendichte zwölf Monate nach der Behandlung

103 Patientinnen und Patienten zwischen 45 und 89 Jahren mit gesicherter Osteoporose (T-Wert unter −2,5) erhielten an zehn aufeinanderfolgenden Tagen je eine Stunde Kernspinresonanztherapie. Gemessen wurde vor der Behandlung und zwölf Monate danach.

Ergebnis: Knochendichte und der Knochenaufbaumarker Osteocalcin stiegen statistisch signifikant an, der Abbaumarker ß-CTX blieb unverändert. Die Autoren sehen die Therapie als Ergänzung oder Alternative zur medikamentösen Behandlung.

W. Kullich, I. Lukenda, B. Stritzinger, J. Overbeck, D. Krpan: Therapeutische Anwendung der Kernspinresonanz bei Osteoporose. Berichte der naturwissenschaftlich-medizinischen Vereinigung Salzburg 18 (2016), 7–17. Vorangegangene Auswertung: Krpan et al., Periodicum Biologorum 117 (2015), 161–165.

Daten auch aus meiner Praxis

Ganzkörperbehandlung bei Osteoporose

In einer frühen Untersuchung zur Ganzkörperbehandlung wurden 27 Patientinnen und Patienten in drei Facharztpraxen und einem Behandlungszentrum über zehn Sitzungen behandelt und sechs Monate lang begleitet; eine der drei Praxen war meine. Erfasst wurden Knochendichte, Laborwerte und täglich die Schmerzangaben.

Ergebnis: Die Schmerzangaben besserten sich deutlich und blieben über den Beobachtungszeitraum niedriger; die Laborwerte veränderten sich nicht auffällig, Nebenwirkungen wurden nicht berichtet. Es handelt sich um eine Anwendungsbeobachtung ohne Kontrollgruppe.

J. Overbeck, Urban, Gerhard: Scientific evaluation of the effectiveness of whole-body MBST nuclear magnetic resonance therapy for treatment of osteoporosis (2003).

Weitere klinische Untersuchungen

  • Bandscheibenvorfall: In der Gruppe mit eingeschaltetem Gerät sanken die Krankenstandstage von 14,7 auf 5,8 Tage; in der Vergleichsgruppe stiegen sie von 7,6 auf 13,8 Tage. Salomonowitz et al., Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie 149 (2011), 575–581
  • Chronischer Kreuzschmerz: zusätzliche Verbesserung im Rehabilitationsverlauf, besonders bei Schlaf, Erschöpfung und Beweglichkeit. Kullich et al., Journal of Back and Musculoskeletal Rehabilitation 19 (2006), 79–87
  • Kniearthrose: Verbesserungen von Schmerzintensität, Schmerzhäufigkeit und Funktion, zum Teil noch vier Jahre nach der Behandlung. van Laack et al., Orthopädische Praxis 47 (2011), 536–543
  • Fingergelenksarthrose: Verbesserung der Handfunktion. Kullich/Außerwinkler, Orthopädische Praxis 44 (2008), 287–290
  • Osteoporose: Auswertung der Frakturhäufigkeit in den zwei Jahren nach der Behandlung. Krpan, Clinical Cases in Mineral and Bone Metabolism 14 (2017), 235–238
  • Übersichtsarbeiten zur Anwendung bei Arthrose und chronischen Beschwerden des Bewegungsapparats. Schmidt et al. (2021) · Žnidarič et al. (2023) · Krysiak/Zielonka (2024)

Die vollständigen Arbeiten liegen mir vor. Wenn Sie eine davon lesen möchten — auch als überweisende Kollegin oder überweisender Kollege —, sprechen Sie mich an.

Eine ausführliche Übersicht über die gesamte englischsprachige Fachliteratur — nach Anwendungsgebieten geordnet, mit den Grenzen der Studienlage und einem vollständigen Quellenverzeichnis — finden Sie auf der Seite Studien zur MBST-KernspinResonanzTherapie.

Verträglichkeit

Sicherheit und Gegenanzeigen

Die Behandlung kommt ohne Röntgenstrahlung, ohne Spritzen und ohne Medikamente aus. Nebenwirkungen sind mir in fast 25 Jahren nicht begegnet; auch der Hersteller berichtet nach eigenen Angaben aus mehr als zwei Millionen Therapiestunden von keinen bekannten Neben- oder Wechselwirkungen.

Wann eine Behandlung nicht oder nur eingeschränkt möglich ist

Beispiele — keine vollständige Aufzählung; entscheidend ist immer die Prüfung im Einzelfall:

  • nicht MRT-taugliche Herzschrittmacher, Defibrillatoren und andere aktive Implantate
  • akute Tumorerkrankung im Behandlungsgebiet
  • akute Infektionen im Behandlungsgebiet
  • Schwangerschaft

Technische Implantate schließen eine Behandlung nicht in jedem Fall aus — entscheidend ist der Abstand zum Behandlungsfeld. Das kläre ich vor Beginn mit Ihnen, zusammen mit Ihren Befunden und Ihrer übrigen Medikation.

Selbstzahlerleistung

Kosten und Kostenübernahme

Die MBST-Therapie ist eine Selbstzahlerleistung. Eine übliche Serie von neun Sitzungen kostet in meiner Praxis 990 Euro; Umfang und Kosten werden vor Beginn individuell festgelegt und schriftlich vereinbart. Die Einzelheiten stehen in meinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

  • Gesetzliche Krankenkassen: Die Therapie gehört nicht zum Leistungskatalog; die Kosten werden nicht erstattet.
  • Private Versicherungen und Beihilfestellen von Bund, Ländern und Kommunen übernehmen die Kosten häufig. Ein Anspruch darauf besteht nicht — klären Sie das bitte vor Beginn der Behandlung, zunächst im Gespräch mit mir und dann gegebenenfalls mit Ihrem Kostenträger.
  • Neue GOÄ: In der seit Jahren angekündigten neuen Gebührenordnung ist eine eigene Ziffernkombination für dieses Verfahren vorgesehen. Ob und in welchem Umfang die Kosten dann übernommen werden, steht noch nicht fest.
Nachgefragt

Häufige Fragen

Tut die Behandlung weh?

Nein. Sie spüren das Feld nicht. Die meisten empfinden die Stunde als angenehm — manche schlafen dabei ein.

Was soll ich zum ersten Termin mitbringen?

Alle vorhandenen Befunde und Bildaufnahmen (Röntgen, MRT, CT, Knochendichtemessung), eine Liste Ihrer Medikamente und Angaben zu Implantaten. Je vollständiger die Unterlagen, desto sicherer die Entscheidung.

Kann ich während der Serie arbeiten?

Ja. Es gibt keine Ausfallzeit und keine Einschränkung nach der Sitzung. Nur überlasten sollten Sie den behandelten Bereich in den Wochen danach nicht.

Lässt sich die Therapie mit anderen Behandlungen kombinieren?

Ja. Medikamente, Krankengymnastik oder andere Verfahren schließen sie nicht aus; Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Wo es sinnvoll ist, stimme ich mich mit den mitbehandelnden Kolleginnen und Kollegen ab.

Wie lange hält der Effekt an?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt vom Befund ab. In den Nachbefragungen waren Verbesserungen zum Teil noch nach zwölf Monaten und in einer Auswertung nach vier Jahren messbar. Bei Bedarf kann die Serie wiederholt werden, häufig mit weniger Sitzungen.

Warum soll ich vorher so viel trinken?

Das Verfahren nutzt die Wasserstoffprotonen im Gewebe — und die stecken zum großen Teil im Körperwasser. Auf ausreichend Flüssigkeit vor jeder Sitzung lege ich deshalb Wert.

Bekomme ich die Therapie auch ohne Diagnose bei Ihnen?

Nein. Am Anfang steht immer die ärztliche Untersuchung und Diagnose. Erst danach entscheide ich, ob und mit welchem Programm behandelt wird — die Therapie ist ein Medizinprodukt und kein Wellness-Angebot.

Kommt das für Sie infrage?

Rufen Sie mich an oder kommen Sie in die Sprechstunde. Wir sehen uns Ihre Befunde gemeinsam an, und ich sage Ihnen offen, was ich von einer MBST-Therapie in Ihrem Fall erwarte.

Hinweis nach dem Heilmittelwerbegesetz

Die wissenschaftliche Wirksamkeit der MBST-KernspinResonanzTherapie wird in der Schulmedizin nicht für alle Anwendungsgebiete als hinreichend belegt angesehen; evidenzbasierte Studien liegen nicht für jeden Bereich vor. Angaben zu Anwendungsgebieten und Behandlungserfolgen beruhen auf den zitierten Untersuchungen und auf meinen praktischen Erfahrungen in der Praxis; sie stellen keine Erfolgsgarantie dar. Die Therapie erfolgt ausschließlich nach individueller ärztlicher Diagnose und Aufklärung und wird als privatärztliche Leistung bzw. Selbstzahlerleistung angeboten.

Stand: August 2026 · Diese Seite informiert und ersetzt kein ärztliches Gespräch.

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